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“Körper und Zähne – ein sensibles System“

 

 

Pressekonferenz des KpZ zeigt Zusammenhang zwischen Mund- und Allgemeingesundheit

 

Wenn nachts die Zähne knirschen, kann tags der Rücken schmerzen

 

 

Pressekonferenz des KpZ verdeutlicht Zusammenhang zwischen Mund- und Allgemeingesundheit

 

Hamburg. Mehr als 30 Journalisten von Printmedien, Rundfunk und Fernsehen kamen am 23. September 2009 zur Pressekonferenz des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ) nach Hamburg. Angelehnt an das Motto des Tages der Zahngesundheit: „Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch!“ machten die geladenen Referenten auf den engen Zusammenhang von Mund- und Allgemeingesundheit aufmerksam.

 

Gleich ob unbehandelte Parodontitis, die das Immunsystem schwächen kann, Unverträglichkeiten von Dentalmaterialien oder unspezifische Schmerzen – die Themenvielfalt war groß. „Chronische Rückenschmerzen, ständiges Kopfweh: Wer denkt dabei schon an die Zahnlücke im Mund oder ans Zähneknirschen in der Nacht?“, fragte Prof. Dr. med. dent. Stefan Kopp (Frankfurt) provokativ. Er schilderte eindrucksvoll, wie Zähne, Kiefer und Wirbelsäule über das menschliche Skelett verbunden sind und sich Muskelspannungen im Hals- und Nackenbereich bis in die Hüfte bemerkbar machen und Beschwerden verursachen können. Die so genannte crani¬omandibuläre Dysfunktion (CMD) sei ein typisches Krankheitsbild, wenn Zähne und Zahnersatz nicht in Balance sind. Auch Beschwerden wie Bauch-, Magenschmerzen oder Atemnot könnten in einem funktionellen Zusammenhang stehen.

 

Anhand von Patientenbeispielen zeigte der Kieferorthopäde auf: Wenn der Biss nur wenige Sekunden manipuliert wird, verteilt sich das Gleichgewicht schon anders. Die veränderte Körperhaltung können Experten an den Fußsohlen messen und nachweisen. „Wenn Sie das Kiefergelenk gezielt therapieren und es gleichzeitig physiotherapeutisch und osteopathisch behandeln, können Sie die Wirbelsäule oft wieder zentrieren!“ Unklare Beschwerden im Rückenbereich würden so häufig nachlassen.

Beschwerden müssten ganzheitlich betrachtet werden und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenarbeiten. Dies erspare Patienten oft einen langen Leidensweg, resümierte Stefan Kopp. Er schloss seinen Vortrag mit einem Appell an alle Zahnmediziner: „Letztlich müssen wir uns immer vor Augen halten: An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch !